
Eine Komödie von Stefan Dehler (Stille Hunde) nach Aristophanes
Inszenierung: Johanna Mette Pollet
Seit Jahren führen Athen und Sparta erbittert Krieg – und während die Männer begeistert in die Schlacht ziehen, haben die Frauen längst genug von Kampf, Leid und ständig abwesenden Ehemännern.
Unter der Führung der entschlossenen Lysistrata schließen sich die Athenerinnen und Spartanerinnen zusammen und entwickeln einen ebenso ungewöhnlichen wie wirkungsvollen Plan: Solange die Männer keinen Frieden schließen, treten die Frauen in den Streik. Sie besetzen die Akropolis und verweigern ihren Männern fortan ihre ehelichen Zuwendungen.
Was zunächst nach einer einfachen Strategie klingt, bringt die gewohnte Ordnung gehörig durcheinander. Plötzlich müssen die Männer nicht nur mit ihrer zunehmenden Sehnsucht nach den Frauen fertigwerden, sondern sich auch mit Aufgaben beschäftigen, die bislang selbstverständlich von diesen übernommen wurden. Der Widerstand wächst – auf beiden Seiten.
Mit viel Humor und reichlich Situationskomik erzählt „Lysistrata – Der Streik der Frauen“ vom Kampf der Geschlechter, von festgefahrenen Rollenbildern und der ebenso einfachen wie schwierigen Frage, was Menschen bereit sind zu tun, um endlich Frieden zu schaffen. Obwohl die ursprüngliche Komödie von Aristophanes mehr als 2.400 Jahre alt ist, bleibt ihr zentrales Thema erstaunlich aktuell. Die Fassung von Stefan Dehler überträgt den antiken Stoff in eine moderne, temporeiche Form.
| Lysistrata | Melanie Heckhoff |
| Kalonike | Cornelia Anders |
| Lampito | Gabi Messerschmidt / Julia Hasenfuss |
| Myrrhine | Jenny Erbach |
| Andromache | Rebecca |
| Nikias, Aspasia, Gylippos | Sven Michel |
| Praxagora | Marco Heckhoff |
| Kinesias | Martin Messerschmidt |
| Lamachos | Klaus Hamann |



